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Homöopathie



Homöopathie Margherite

Klassische Homöopathie

Einleitung

Die Klassische Homöopathie ist ein ganzheitliches Konzept. Sie heilt sanft, unterstützt die Selbstheilungskräfte unseres Körpers und hat keinerlei Nebenwirkungen. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird nichts unterdrückt, sondern es wird dem Körper geholfen, sich selbst zu heilen. Homöopathisch heilen heisst Aehnliches mit Aehnlichem zu heilen. Am besten versteht man dies vielleicht beim Beispiel Erfrierungen: Erfrorene Glieder werden Sie nie mit Wärme behandeln, die Schmerzen wären unerträglich. Nein, Sie reiben die Glieder beispielsweise mit Schnee ein, behandeln also Eiseskälte mit Kälte. Ebenso wirken homöopathische Mittel. Durch einen Reiz, der der bestehenden Störung ähnlich ist, wird die Lebenskraft dazu angeregt, sich selbst zu heilen, die Störung gleichsam aufzuheben. Die homöopathischen Arzneimittel sind alle an Gesunden geprüft. Sie rufen gemäss dem Ähnlichkeitsgesetz von Samuel Hahnemann – dem Gründer der Homöopathie – bei einem Gesunden diejenigen Symptome hervor, die sie bei einem Kranken heilen sollen.

Die Kunst des Homöopathen besteht also darin, die Ganzheitlichkeit einer Erkrankung zu erfassen und nach klaren Gesetzmässigkeiten das passende Heilmittel zu finden. Nur durch sorgfältige Anamnese, Beobachtung und Betreuung des Patienten können komplexe Krankheiten geheilt werden. Jede Erkrankung und jeder Patient sind verschieden und müssen immer wieder von neuem betrachtet und analysiert werden.

Dank ihrer Erfolge erfreut sich die Klassische Homöopathie immer grösserer Beliebtheit und ein Leben ohne sie ist für viele Menschen nicht mehr denkbar.


Anwendungsbereiche

Kinder: Wie alle Mütter habe auch ich mit meinen Kindern viele Fieberschübe, Erkältungen, Magen-Darm-Krankheiten etc. mitgemacht. Doch meine Kinder haben, im Gegensatz zu vielen anderen, nur einmal Antibiotika genommen, in einer Zeit in der ich die Homöopathie leider noch nicht kannte. Danach wurden durch die Homöopathie die diversen Krankheiten immer seltener und auch schwächer! Aber auch bei Schulschwierigkeiten, Prüfungsangst und Reisekrankheit hat uns die Homöopathie immer wieder geholfen.

Stress: Wer kennt in unserer Zeit nicht das Gefühl, gestresst zu sein, sich überfordert zu fühlen. Vielleicht plagt Sie Schlaflosigkeit, ein nervöser Magen, depressive Verstimmungen oder... Auch hier kann die Homöopathie helfen!

Frauenbeschwerden: Viele Frauen leiden jeden Monat unter Schmerzen, sind nervös und angespannt vor den Tagen. Aber auch in der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit kann uns die Homöopathie so vieles erleichtern. Durch eine homöopathische Behandlung in der Schwangerschaft kann man auch dem ungeborenen Kind den Start ins Leben erleichtern. Und auch in den Wechseljahren müssen es nicht immer Hormone sein!

Chronische Beschwerden: Bei vielen chronischen Beschwerden wie z.B. Gicht, Rheuma, Migräne usw. erweist sich die Homöopathie als Segen.

Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen. Doch wichtig ist immer der Einzelfall, der einzelne Patient mit seinen Kopfschmerzen, seinem nervösen Magen. Nur durch sorgfältige Anamnese und Beachtung aller Symptome, aller Krankheiten des Patienten und auch seiner Vorfahren, kann eine Behandlung erfolgreich sein.


Bücher

Die folgende List enthält Bücher, die ich jedem an der Homöopathie Interessierten empfehlen kann!

Einsteiger:

Gerhard Risch, Der sanfte Weg. München 1994. Verlag Müller & Steinicke.
ISBN 3-87569-130-X; etwa Fr. 20.-

 

Heidi Grollmann, Urs Maurer, Klassische Homöopathie verstehen. Grundlagen der klassischen Homöopathie. 4. Auflage. Baar 2001. Groma Verlag Baar.
ISBN 3-9521004-0-4; etwa Fr. 19.-

 

 

Anfänger
 

Erika Scheiwiller-Muralt, Homöopathie bei akuten Erkrankungen und Notfällen. 2. Auflage. München 2002. Urban & Fischer.
ISBN 3-437-55911-7; etwa Fr. 70.-
 

 

Heidi Grollmann, Urs Maurer, Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen. 5. Auflage. Baar 2003. Groma Verlag Baar.
ISBN 3-9521004-1-2; etwa Fr. 37.-
 

 

Ernsthaftes Interesse
 

Gerhard Risch, Homöopathik. Die Heilmethode Hahnemanns.
3. Auflage. München 1998. Pflaum Verlag München.
ISBN 3790507873; etwa Fr. 45.-
 

 

Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst. Standardausgabe der 6. Auflage. Bearbeitet und herausgegeben von Josef M. Schmidt. Heidelberg 1999. Karl F. Haug Verlag Heidelberg.
ISBN 3-7760-1759-7; etwa Fr. 70.-
 

 

Gerhard Köhler, Lehrbuch der Homöopathie. Band I: Grundlagen und Anwendung. 7. Auflage. Stuttgart 1998. Hippokrates Verlag Stuttgart.
ISBN 3777313254; etwa Fr. 96.-
 

 

Joseph M. Schmidt, Taschenatlas Homöopathie in Wort und Bild. Grundlagen, Methodik und Geschichte. Heidelberg 2001. Karl F. Haug Verlag Heidelberg.
ISBN 3-8304-7089-4; etwa Fr. 60.-
 

 

 

Materia Medica
 

William Boericke, Handbuch der homöopathischen Materia medica. Taschenausgabe. Neuübersetzung. Heidelberg 1996. Karl F. Haug Verlag Heidelberg.
ISBN 3830402139; etwa Fr. 86.-
 

 

Eugene B. Nash, Leitsymptome in der homöopathischen Therapie.
ISBN 3-8304-7123-8; etwa Fr. 37.- (gebunden), ca. 28.- (Taschenbuch)
 

 

C. M. Boger, Synoptic Key. Charakteristik und Hauptwirkungen homöopathischer Arzneimittel. Materia medica und Repertorium.
Ruppichteroth, 2002. Similimum Verlag Ruppichteroth.
ISBN 3-930256-30-4; etwa Fr. 90.-

 

 

Geschichte
 

Herbert Fritsche, Samuel Hahnemann. Idee und Wirklichkeit der Homöopathie. 7. Auflage. Göttingen 1994. U. Burgdorf Göttingen. ISBN 3922345107; etwa Fr. 40.- (zur Zeit vergriffen)